an sich wollte ich nur mit der sbahn nach hause fahren, wurde dann aber freundlicherweise von einem bekannten im auto mitgenommen, weils schneller ging … doch dann münchen-harlaching intensivstation im koma (schweres schädel-hirn-trauma dritten grades), rollstuhl, geistiger stand einer fünf jährigen, linksseitige lähmung – frühreha.
die zusätzliche tagik an meinem unfall ist, dass mein vater, selbst polizeibeamter im polizeipräsidium lagedienst, unwissenderweise den hubschrauber zur unfallstelle geschickt hat.
1 1/2 jahre krankenhaus münchen-bogenhausen – neurologie.
mein berufsweg war schon beschlossen: schulabschluss, ausbildung zur rechtsanwaltsfachangestellten, mit anschließender ausbildung im polizeidienst. ich habe meinen sport schon lange und rechtzeitig für eine laufbahn bei der polizei – SEK (sondereinsatzkommando) – ausgerichtet.
heute bin ich 60% körperlich und geistig behindert, bekomme keine rente. meine arbeitsstelle ist nicht mehr beim anwalt, sondern in einem baumarkt – gartenabteilung und ich verdiene ca. 600 Euro.
ich bin inzwischen 26 jahre und wohne immer noch zu hause bei meinen eltern.
freunde, wo sind sie geblieben? aber dennoch bin ich ein fröhlicher und einigermaßen selbständiger mensch geworden.
ich bin geprüfte rechtsanwaltsfachangestellte, habe meinen führerschein praktisch und theoretisch auf anhieb bestanden (trotz großen verlustes des kurzeitgedächtnisses!) und lerne jetzt italienisch auf der volkshochschule, damit ich wie alle anderen auch nach italien verreisen kann.
nachdem ich das alles geschafft habe wünsche ich mir einen kleinen begleiter, eine französische bulldogge!
victoria



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Liebe Vicktoria:-)
Dein Schicksal tut mir echt leid.
Da hast du nun so viel für deine Zukunft getan eine oder zwei Ausbildung gemacht,in den Glauben das Du es weit bringen wirst.
Ich kann verstehen das es Dich nun demütigt das du trotz deiner Qualifiaktion nun ein Job in ein Baumarkt bekommen hast und da nur 600 Euro verdienst Das Leben ist eben nicht immer fair so hart es auch klingt die Realität und das Leben ist so manches mal echt grausam ich selber kann dir so einigen Schwank aus meine Leben erzählen,aber dazu vllt später.
was ich mich aber eigentlich frage wo erkennt mann denn das du zu 60%Geistig behindert bist?Ich kann da nichts erkennen das du auf mich den Einsruck erweckst das du im geistigen Stande auf ner 5 jährigen wirkst,also wie du deine Geschichte und dein Schicksal beschrieben hast wirkst du auf den ersten Blick gesitig recht normal oder täusche ich mich da?IWe gesagt mein Beileid für das was dir passiert ist, und ich wünsche dir von Herzen Gesundheit und viele glückliche Jahre mit deiner Famile an deiner Seite:-) Und was ich noch los werden will ist folgenes,ich finde es traurig das du wegen dein Unfall und deren Folgen viele Freunde verloren hast :-( Manchmal im Leben stellt mann fest das Freunde die sich Freunde nennen abhauen wenss brenzlig wird und die wahren Freunde bei einen bleiben wenns ernst wird, (Schöne neue Welt unsere Feinde sind wir selbst so sterben Träume)
Ich kenne die Worte Freunde bis in den Tod aber wehe dem es wird Ernst dann sind die meisten nicht mehr für einen Da:-(
Na gut Liebe Vicktoria alles alles Gute dir und lass dein Kopf nicht hängen,ich bin mir sicher das du ein netter Mensch bist:-)
von meiner Seite aus war es das :-)
Lg Michael
Hallo Victoria,
da ich selbst nicht so der ” Computermensch” bin, hat mir meine Mutter Dein geschriebenes Schicksal ausgedruckt.
Ich heiße Björn, bin vor 2 Tagen 33 Jahre alt geworden und wohne in Niedersachsen, nahe der ehemaligen Innerdeutschen Grenze im Westharz.
Bis zum 4. Juli 2005 war auch bei mir die Welt noch bestens in Ordnung …. doch dann am Abend auf dem Heimweg nach der Arbeit — der Autounfall !!!! Genau wie Du war ich schwerstens verletzt. Hubschraubertransport in die nächste Akutklinik – Intensivstation – Koma – SHT III – vorrübergenhende linksseitige Lähmung – Rollstuhl – totaler Gedächtnisverlust ab Unfalltag – bis April 2006 REHA-Klinik.
Wir haben beide das gleiche durchgestanden, auch meine Freunde wurden weniger und weniger, aber scheinbar geht es uns Menschen mit diesem Handycap allen so.
Oft wünsche ich mir der Unfall wäre anders verlaufen und ich hätte mir alle Knochen gebrochen
( das wäre auch sichtbar für alle gesen, aber mit dem Spruch: “Sei froh Du hast es ja nur im Kopf und kannst fast alles wieder machen” kann ich bis heute nicht umgehen.
Gern würde ich mit Dir per e-mail Gedanken austauschen, denn Du kämpfst genauso wie ich – und wir lassen uns nicht unterkriegen !
In 2 Wochen bin ich in Gröbenzell, meine Schwester ist mit der Familie im letzten Dezember aus der Innenstadt von München rausgezogen und ich besuche sie in meinem Urlaub eine Woche mit meinen Eltern.
Alles Gute, vielleicht bis bald ?
Björn
Den Text hat meine Mutter geschrieben, da es bei mir ewig gedauert hätte!!
Schön, wenn du dein Leben genießen kannst und deine Möglichkeiten und Chancen nutzt. Schön dass du den Blickwinkel hast, dein Leben schön zu gestalten, das einzigartige Geschenk des Lebens zu nutzen:-) Schön, dass du LEBST:-) Ich freue mich sehr für dich und nehme mir das auch als Vorbild, denn es ist egal was man für einen Abschluss hat, es kommt nur drauf an, was jeder aus seinem Leben macht, denn jeder ist ja bekanntlich seines Glückes Schmied:-) Weiter SO:-)