Ich bin Alexandra Pohl. Der 5. Juni 2007 hat mein Leben auf den Kopf gestellt. Ich war auf dem Weg zu meiner ersten Abschlussprüfung als pharmazeutisch-technische Assistentin (PTA). Doch dort bin ich nie angekommen. Stattdessen landete ich mit schweren Gehirnverletzungen im Krankenhaus auf der Intensivstation. Ein Autounfall hat alle Pläne platzen lassen. Sechs Wochen lag ich im Koma.

Das ist meine Welt: Am Laptop verbringe ich viel Zeit fürs Studium.
Die Prognosen waren schlecht, haben mir die Ärzte hinterher gesagt. Doch irgendwann bin ich aufgewacht und ich wusste irgendwie sofort, was ich wollte:
Aus dem Rollstuhl raus, dann den Rollator loswerden, dann meine Prüfung zur PTA bestehen, das Praktikumsjahr in der Apotheke absolvieren, die Prüfung mit Zulassung zur Berufstätigkeit in der Apotheke schaffen und im September 2010 mein Studium beginnen.Â
Klare Ziele und hartes Traininig
In der Reha-Aktiv der Heilpädagogischen Hilfe Bersenbrück (HpH) habe ich trainiert wie wild, um diesem Ziel näher zu kommen. Es waren mühsame und kleine Schritte, aber es ging voran. Ich bin so froh, dass meine Mutter und meine Freundinnen auch während der schweren Zeit zu mir gehalten haben. Das hat mir geholfen, nie den Mut zu verlieren. Am Ende hat alles geklappt wie geplant. Nur in Sachen Studium gab es eine Abweichung: Ich begann schon ein Jahr früher als geplant und studiere nun Ökotrophologie.
Dabei sein, wenn’s abgeht
Was wie ein Wunder klingt, hat natürlich damit zu tun, dass ich immer wusste, was ich will und viel dafür getan habe. Aber ich musste auch einiges lernen. Wenn mich die Gehstöcke zum Beispiel nicht mehr stützen, bin ich jetzt auch bereit mich in einen Rollstuhl zu setzen. Das war anfangs echt ein Problem. Aber durch die Hilfe einer Psychologin sehe ich nun manches anders. Klar ist, dass ich dabei sein will, wenn’s abgeht. Bei der Maiwoche, auf Konzerten, im Countdown oder anderen Kneipen in Osnabrück.
Eines ist mir noch wichtig: Ich will mit meiner Geschichte anderen Mut machen, denen ähnliches passiert ist. Gebt euch nicht auf. Ihr könnt es schaffen!



Reportagen und Hintergründe lesen Sie in der Spezialausgabe der Zeitschrift 
Hallo, Alexandra!
Ich wünsche Dir von Herzen, daß sich auch Deine weiteren Wünsche im Leben erfüllen mögen und Du weiterhin anderen mit Deiner Geschichte Mut geben und Hoffnung machen kannst!
Alles Liebe!
Stephanie
hallo alexandra
können wir bitte vielleich uber mail in köntakt tretten ich hätte paar fragen an dich
warte auf deine antwort
liebe grüsse anna
ich finde, dass Alexandra Pohl eine starke Natur hat.
Sie ist eine durchgrefende Peraönlichkeit,
Alle Achtung, liebe Alexandra
einfach eine tolle Leistung.
Parole für alle: Nicht aufgebe, weiter machen.
awa ruhich bengel